Value Investing
Unternehmen unter ihrem inneren Wert kaufen.
Grundidee
Value Investing sucht nach Aktien, die an der Börse günstiger gehandelt werden, als das Unternehmen aus fundamentaler Sicht wert ist. Grundlage ist die Idee, dass Marktpreise kurzfristig schwanken, sich langfristig aber dem tatsächlichen Wert eines Unternehmens annähern. Der Fokus liegt auf soliden Bilanzen, stabilen Gewinnen, verständlichen Geschäftsmodellen und einer Sicherheitsmarge zwischen Preis und geschätztem Wert.
So funktioniert's
Man analysiert Kennzahlen wie KGV, KBV, Verschuldung und freien Cashflow, schätzt einen fairen Wert und kauft nur, wenn der Kurs mit deutlichem Abschlag darunter liegt. Positionen werden oft über viele Jahre gehalten.
Vorteile
- Fokus auf fundamentale Qualität statt Marktstimmung
- Sicherheitsmarge dämpft Bewertungsrisiko
- Langfristig gut dokumentierte Ergebnisse
Nachteile
- Erfordert Fundamentalanalyse und Geduld
- Unterbewertete Aktien können lange unterbewertet bleiben
- „Value-Fallen“: scheinbar günstig, aber strukturell schwach
Bildungs- und Informationszweck — keine Anlageberatung und keine Empfehlung, dieser Strategie zu folgen.